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Layout

Mit der Bezahlung eines Layouts erhält der Auftraggeber das Recht, die Sprachaufnahme für Präsentationen und Markttests zu verwenden.

Im Layoutstadium ist es dem Auftraggeber ferner gestattet, eine beliebige Anzahl von Motiven aus dem Sprachmaterial zu erstellen. Solche Schnittvarianten müssen nicht extra bezahlt werden. Wird also etwa ein einziger Layout-Claim an fünf weitere Layouts angefügt, bekommt der Layout-Claim-Sprecher natürlich nicht fünf Layouts, sondern nur ein einziges bezahlt. Die Layouts dürfen jedoch keinesfalls ohne Genehmigung ausgestrahlt oder anderweitig einer breiten Öffentlichkeit, z.B. zu Werbe-, Informations- oder Verkaufszwecken, zugänglich gemacht werden. Für den Fall der Ausstrahlung ist zusätzlich zum Layouthonorar ein Verwertungshonorar fällig.

Dasselbe gilt für jeden einzelnen Fall der Verwertung von Teilen eines Layouts. Die Preise der Layouts sollten logisch und nachvollziehbar sein.

Dazu ein Beispiel: Ein Funklayout wird ja in der Regel schlicht vom Blatt gelesen. Ein TV-Layout auf Bild hingegen muss Bildsynchron gesprochen werden; im arbeitsintensivsten Falle sogar lippensynchron. Also ist ein TV-Layout auf Bild teurer, als ein Funklayout.

Aber: Warum sollte ein TV-Layout, zu dem es kein Bild gibt (weil das Bild noch gar nicht gedreht oder fertig geschnitten ist), ebenfalls teurer sein, als ein Funklayout? Das wäre unlogisch: Beide Layouts (Funklayout und TV-Layout ohne Bild) werden nur vom Blatt gelesen, sind weder bildsynchron, noch lippensynchron. Demzufolge kann logischerweise ein TV-Layout ohne Bild nicht teurer sein, als ein Funklayout.

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