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VDS gibt offizielle Sprecher-Gagen-Empfehlungen für Dokumentar-und Reportageformate sowie Podcasts heraus

Zu Anfang Juni veröffentlicht der Verband Deutscher Sprecher (VDS) eine aktualisierte Version seiner VDS-Gagenliste, in der er erstmals Gagenempfehlungen für das Einsprechen von ‚Redaktionellen Inhalten‘ (Dokumentarfilmen, Reportagen, Magazinbeiträgen etc.) und Podcasts aufführt.

Die VDS-Gagenliste hat sich über die Jahre als eine anerkannte Orientierungshilfe zwischen professionell tätigen SprecherInnen, Tonstudios und Auftraggebern etabliert. Die aktuelle Version der VDS-Gagenliste ist auf den Seiten des VDS zum Download verfügbar.

Mit diesen neu herausgegebenen Gagen-Empfehlungen für redaktionelle Inhalte reagiert der VDS auf einen Markt, in dem sich die Sprecher-Gagen in verschiedenen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich entwickelt haben und mitunter ein unverhältnismäßig niedriges Niveau erreicht haben. Diese Erosionen und das große dabei entstehende Ungleichgewicht führt zu Unsicherheiten bei der Gagengestaltung und mitunter sogar dazu, dass sich einige professionell tätige SprecherInnen von diesem Marktsegment abwenden.

Diese Entwicklung ist nicht im Sinne des VDS und seiner Mitglieder, so dass die Forderungen nach offiziellen Gagenempfehlungen und damit einer Stabilisierung des Gagenniveaus in diesem Segment in den letzten Jahren zunehmend lauter wurden.

Bei der Erarbeitung der neu aufgeführten Gagen für redaktionelle Inhalte konnte der VDS auf den hohen Erfahrungsschatz seiner Mitglieder zurückgreifen und daraus Empfehlungen ermitteln, die sowohl den Wert der Sprecherleistung angemessen widerspiegeln, gleichzeitig aber auch den Marktrealitäten gerecht werden.

Die differenzierten Preis-Empfehlungen unterscheiden dabei zwischen dem Einsprechen von Kommentar-Stimmen (auch Off- oder Erzähler-Stimmen genannt) und Voiceover-Einsätzen, bei dem Protagonisten der Sendung mit einer Sprecher-Stimme aus dem Off übersetzt werden.

Mit dieser Differenzierung und der Tatsache, dass mit der Veröffentlichung erstmals keine Fest-Gagen, sondern eine sogenannte ‚Spanne von Mindestgagen‘ empfohlen wird, ist es möglich, den prägenden Charakter und hohen Wert, den die passende Stimme für ein dokumentarisches Format haben kann, durch die Gagenhöhe widerzuspiegeln.

Darüber hinaus greift der VDS mit seinen Empfehlungen eine im Sprecheralltag übliche Praxis auf, in der SprecherInnen innerhalb einer Session diverse Voiceovers für mehrere Sendungen/Produktionen gebündelt einsprechen.

Zusätzlich wird in der aktuellen Liste eine Gagenempfehlung für das Einsprechen von ‚Podcasts‘ neu aufgenommen, die direkt an die Empfehlung von E-Learning-Gagen gekoppelt ist.


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