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Dauer der Verwertung

Dauer der Verwertung Prinzipiell werden die Rechte zur Verwertung von Produktionen nur für das gewünschte Medium (Hörfunk oder Fernsehen oder Kino etc.), für den gewünschten Ausstrahlungsraum (lokal, regional, national), für genau das eine Motiv und für die Dauer eines Jahres abgetreten.

Wird die Produktion länger als ein Jahr eingesetzt, ist ein weiteres Verwertungshonorar für ein weiteres Jahr fällig. Dies gilt z.B. für alle Funk-, TV- und Kinospots, für Anrufbeantworter, Infoline/Talkline, Ladenfunkdurchsagen, Allongen, Patronatsansagen, etc. Das gilt nicht für Industriefilme/OFF/Voice-Over und nicht für Warteschleifen.

Möchte ein Kunde unbedingt eine zeitlich unbegrenzte Nutzung vereinbaren, so empfiehlt sich, erfahrungsgemäß einen Pauschalpreis von 3 Jahren (Verwertungsrechte x 3) anzusetzen. Länger werden in der Regel bundesdeutsche Werbekampagnen nicht unverändert geschaltet.

Ab wann wird das eine Jahr gerechnet? Nun, vom Zeitpunkt der Aufnahme an sollte das Jahr nicht gerechnet werden, da viele Monate zwischen Aufnahme und Ausstrahlung liegen können. Es empfiehlt sich also den Zeitpunkt zu fixieren, an dem das Tonstudio die Sendekopien oder Ausstrahlungsmedien produziert. Dieser Termin wird nämlich vom Studio schriftlich festgehalten und kann jederzeit eruiert werden. Also es gelten die Verwertungsrechte für 1 Jahr ab Erstellung der Ausstrahlungsmedien (z.B. Sendekopien). Genau diese zeitliche Definition sollte auf keiner Sprecherrechnung fehlen!

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